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Markgräfliches Opernhaus soll Unesco-Weltkulturerbe werden
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Bericht auf welt-online.de vom 07. März 2010 zum Marktgräflichen Opernhaus mit Stellungnahme von Minister Heubisch:
http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/article6673760/Markgraefliches-Opernhaus-soll-Unesco-Weltkulturerbe-werden.html
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Kabinett ebnet Weg für eine Aufwertung des Klinikums Augsburg
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Die Staatsregierung will den Weg zu einem angestrebten Universitätsklinikum in Augsburg weiterhin nach Kräften unterstützen. Der Ministerrat hat als wichtigen Schritt ein Zentrum für Umweltmedizin und Gesundheitsforschung am Klinikum Augsburg beschlossen. „Das ist der Startschuss für eine wissenschaftliche Aufwertung des Klinikums Augsburg und der Region. Zudem eröffnet dieser Schritt die Entwicklungsmöglichkeit hin zu einem Universitätsklinikum. Uns allen ist klar, dass der weitere Weg schwierig und langwierig ist, aber wir sind entschlossen, ihn aktiv zu begleiten", betonte Ministerpräsident Horst Seehofer. Grundlage für die Entscheidung war der Bericht einer Mitte des vergangenen Jahres eingesetzten Expertenkommission, die die wissenschaftlichen Entwicklungsmöglichkeiten für das Klinikum Augsburg bis hin zu einem Universitätsklinikum geprüft hatte. „Wir greifen den Vorschlag der Kommission auf, vier neue Lehrstühle in den Bereichen Umweltmedizin, Epidemiologie, Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung sowie Gesundheitsökonomie einzurichten und in einem Zentrum für Umweltmedizin und Gesundheitsforschung am Klinikum Augsburg zu bündeln", erläuterte Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch.
Der Kommissionsbericht zeigt zudem, dass die finanziellen Probleme des Klinikums Augsburg durch eine Umwandlung in ein Universitätsklinikum nicht gelöst werden könnten. Vor einer endgültigen Entscheidung über die Errichtung eines Universitätsklinikums sei zunächst der Träger des Klinikums Augsburg gefordert, den Betrieb des Klinikums wirtschaftlich zu konsolidieren. Erst auf dieser Grundlage mache die Klärung der finanziellen Fragen sowie die bei einer solch grundlegenden wissenschaftspolitischen Weichenstellung unverzichtbare Beteiligung des Wissenschaftsrats Sinn. Entscheidend sei, dass mit der jetzt angestrebten Lösung alle Optionen für künftige Entwicklungen offen gehalten werden.
Das Wissenschaftsministerium wurde beauftragt, mit dem Klinikum Augsburg sowie den benachbarten Universitäten über ein Konzept für die Einrichtung des Zentrums zu beraten. Dabei könnte beispielsweise der Lehrstuhl für Gesundheitsökonomie an die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Augsburg, die medizinischen Lehrstühle an die medizinischen Fakultäten der benachbarten Universitäten in München angebunden werden. „Wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen, kann hier rasch ein starker Forschungsverbund entstehen. Das ist die Grundlage, um am Klinikum Augsburg auf universitärem Niveau wissenschaftliche Kompetenz in der Medizin aufzubauen und wissenschaftlichen Nachwuchs auszubilden", so Heubisch. Das Kabinett will über das zu erarbeitende Konzept noch im Herbst dieses Jahres im Zusammenhang mit der Aufstellung des Doppelhaushalts 2011/2012 beraten.
Quelle: Landesportal Bayern, 02.03.2010
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20.03.: Minister Heubisch bei Mitgliederversammlung der LEV
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Staatsmnister Dr. Wolfgang Heubisch spricht am Samstag, 20. März, um 10 Uhr bei der Mitgliederversammlung der Landes-Eltern-Vereinigung am Johann-Michael-Saile-Gymnasium in Dillingen a. d. Donau
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21.03.: Minister Heubisch zu Besuch im Stadttheater Schweinfurt
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Der Minister hält bei der Verleihung der Zelter- und Pro Musica-Plaketten 2010 am Sonntag, 21. März, ab 14 Uhr im Stadttheater Schweinfurt die Festansprache.
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Gastspielförderung für freie Theatergruppen
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Gastspielförderung für freie Theatergruppen – Gastspielkatalog 2010 mit 73 Produktionen freier Theater in Bayern
Das bayerische Kunstministerium fördert im Jahr 2010 erstmals Gastspiele freier Theatergruppen mit insgesamt 30.000 Euro. „Die freie Theaterszene bereichert die Kulturlandschaft Bayerns durch ihre Experimentierfreude und ihre kreativen Impulse. Von der neuen Gastspielförderung sollen Theatermacher, Kommunen und Zuschauer gleichermaßen profitieren“, begrüßt Kunstminister Wolfgang Heubisch den neuartigen Förderansatz. „Gerade die freien Theater sorgen maßgeblich dafür, dass Theaterkultur nicht nur an den städtischen und staatlichen Bühnen der großen Städte, sondern auch in der Fläche erfahrbar wird.“
Ziel des neu entwickelten Programms ist es, die Gastspieltätigkeit freier Theater mit ihren zahlreichen und vielfältigen Produktionen zu fördern und ihre überregionale Präsenz zu stärken. So sollen insbesondere kleinere Städte und Kommunen dabei unterstützt werden, vor Ort professionelles Theater – auch mit größeren Ensembles und aufwändigeren Inszenierungen – anzubieten. Hierzu wird ein Gastspielkatalog aufgelegt, in dem ausschließlich Produktionen freier bayerischer Theater aufgenommen werden, die eine professionelle Theaterarbeit nachweisen können.
Für das Gastspieljahr 2010 enthält der „Theaterkatalog Gastspielförderung Bayern“ 73 Produktionen von insgesamt 46 freien Theatern. Die Gastspielangebote aus den verschiedensten Genres wie Schauspiel, Tanz- und Musiktheater bis hin zur Performance können von interessierten Veranstaltern direkt bei der jeweiligen Theatergruppe angefragt werden. Die Förderung wird dann von der Theatergruppe beantragt, der Gastspielvertrag nach Bewilligung der Förderung abgeschlossen.
Das Förderprogramm wird vom Verband Freie Darstellende Künste Bayern e.V. getragen. Nähere Informationen zum Programm sowie den „Theaterkatalog Gastspielförderung Bayern“ für das Jahr 2010
finden Sie unter www.freie-theater-bayern.de/gastspielfoerderung/.
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Pressemitteilung vom 25.02.2010
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Ludwig-Maximilians-Universität München erneut erfolgreich
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Ludwig-Maximilians-Universität München erneut erfolgreich bei der Nominierung für Alexander von Humboldt-Professur
Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch freut sich mit der Ludwig-Maximilans-Universität München (LMU) über ihren Erfolg bei der Nominierung des Philosophen Hannes Leitgeb für eine Humboldt-Professur: „Das ist eine großartige Auszeichnung, die deutlich zeigt, dass die Geisteswissenschaften an der LMU für international hochkarätige Wissenschaftler attraktiv sind. Mit einer Berufung von Hannes Leitgeb, der ein weltweit führender Wissenschaftler an der Schnittstelle zwischen Logik, Mathematik und Kognitionswissenschaften ist, kann die LMU ihr geisteswissenschaftliches Profil in einem innovativen Bereich schärfen und Brücken zwischen verschiedenen Wissenschaftsfeldern schlagen.“ Die LMU konnte mit der Systembiologin Ulrike Gaul und dem Teilchenphysiker und Kosmologen Georgi Dvali bereits in der Vergangenheit zwei Humboldt-Professoren für sich gewinnen.
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Pressemitteilung vom 24.02.2010
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Münchner Museen und Ausstellungshäuser auf einen Blick
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Start des neuen Museumsportals: Highlights der Münchner Museen und Ausstellungshäuser auf einen Blick
Mit dem Museumsportal München präsentieren sich die staatlichen und nichtstaatlichen Museen Münchens erstmalig gemeinsam im Internet. Von heute an bietet die Website www.museen-in-muenchen.de einen umfassenden Überblick über 50 Münchner Museen und Ausstellungshäuser und deren aktuelle Ausstellungen und Veranstaltungen. Kunstminister Wolfgang Heubisch betont die Bedeutung des gemeinsamen Internetauftritts für die Stadt München: „Das Museumsportal ist ein Schritt hin zu einer weiteren Öffnung der Museen. Wir wollen das reichhaltige Angebot Münchens für jedermann so einfach und informativ wie möglich zugänglich machen. Als Gemeinschaftsprojekt von Stadt, Freistaat und privater Initiative soll es die Museumslandschaft München als Marke mit internationalem Wiedererkennungswert etablieren. Ich erhoffe mir von dem Museumsportal auch Impulse für weitere gemeinsame Initiativen.“
Für die Qualität des Portals spiele die Verlässlichkeit und Aktualität der Informationen die entscheidende Rolle, so Heubisch. Dazu hätten die Münchner Museen mit der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern einen starken Partner an ihrer Seite: „Die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern hat das Internetportal von Anfang an unterstützt und gefördert.“ Ihre Servicestelle, der „Infopoint Museen & Schlösser in Bayern“, pflegt die Datenbank und führt die Angebote der beteiligten Häuser tagesaktuell zusammen.
Das Museumsportal ist ein Projekt des „Arbeitskreises der Münchner Museen und Ausstellungshäuser“ und wird von der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern koordiniert und administriert. Das Zentralinstitut für Kunstgeschichte stellt für das Portal seinen Server zur Verfügung.
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Pressemitteilung vom 24.02.2010
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"Ich stelle mich der Diskussion, aber behalte meinen Kurs bei"
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Dass der Politische Aschermittwoch nicht nur in Niederbayern zuhause ist, bewies der FDP-Kreisverband München-West bei seinem traditionellen Aschermittwochs-Fischessen, zu dem als Gastredner heuer der Bayerische Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch (FDP) eingeladen war. Vor über 120 interessierten Zuhörern referierte der Minister zur liberalen Wissenschaftspolitik für Bayern sowie ihre Ausrichtung im neuen Jahrzehnt.
Bevor Staatsminister Heubisch auf sein Fachgebiet - die bayerische Wissenschafts- und Forschungspolitik - einging, ließ er die Gelegenheit nicht aus, dass gegenwärtige Stimmungsbild innerhalb der FDP sowie das Presseecho aufzugreifen. "Die FDP spricht Probleme offen an und Ehrlichkeit kommt immer am besten an," so Heubisch. Entgegen mancher Kritik wies der Minister darauf hin, dass die Liberalen nach den 100 Tagen in Regierungs-verantwortung Familien und Arbeitnehmer um insgesamt 4,6 Milliarden Euro entlastet hätten. "Unsere Wähler gehören dem Mittelstand an, und die FDP steht zum Mittelstand," kommentierte Heubisch diese ersten Umsetzungsschritte. Gleichzeitig hätte sich die FDP dafür eingesetzt, das Schonvermögen von Hartz-IV-Empfängern zu verdreifachen. Heubisch stellte mit dieser genannten Maßnahme klar, dass die Freidemokraten niemanden durch das soziale Raster fallen ließen.
Auch die vielfach kritisierte Senkung der Mehrwertsteuer für das Übernachtungsgewerbe war Thema seines Vortrages. So kritisierte der liberale Minister, dass die FDP nun für das kritisiert würde, was vor der Wahl Inhalt ihres Wahlprogramms war. "Ohne CSU," sagte Heubisch, "hätten wir die Mehrwertsteuersenkung doch gar nicht umsetzen können. Aber allein wir Liberale bekommen dafür nun Schelte."
Kritik am Koalitionspartner ließ Staatsminister Heubisch auch bei der Gesundheitspolitik laut werden. Den Gesundheitsfonds nannte der Minister aus bayerischer Perspektive "katastrophal". Der Wissenschaftsminister stellte seine Position klar, nach der das Regionalprinzip im Gesundheitswesen wieder in den Vordergrund rücken müsse. Ein weiterer Punkt, den der Minister einbrachte, war der auch für den Freistaat zu befürchtende Ärztemangel. Heubisch versprach, sich vehement dafür einzusetzen, die medizinische Betreuung in ländlichen Gebieten auch künftig sicherzustellen.
Minister Heubisch berichtete zudem von seiner erst wenige Tage zurückliegenden Hochschul-delegationsreise nach Indien, bevor er auf die liberale Wissenschafts- und Forschungspolitik im Freistaat einging. Auch die vergangenen Studentenproteste ließ er dabei nicht aus. Als liberaler Minister räume er den Studenten die Möglichkeit ein, auf bestehende Missstände hinzuweisen und zu protestieren. Liberalität bedeute für ihn zudem, den Dialog mit den Protestierern zu suchen: "Ich stelle mich der Diskussion, aber behalte meinen Kurs bei." So könne es ein Abrücken von den Studienbeiträgen nach Ansicht des Ministers nicht geben. Gleichzeitig warb er für die Idee, jeden Euro an Studienbeiträgen mit einem weiteren Euro durch den Freistaat Bayern zu ergänzen. "Bayern ist trotz Studienbeiträgen ein Zuzugsland", ließ der Minister wissen und wies auf die hervorragende Qualität an bayerischen Hochschulen hin. Den frischen liberalen Wind in der Wissenschaftspolitik machte Minister Heubisch anhand des reformierten Bayerischen Hochschulgesetzes deutlich. So seien die Hochschulen in ihrer Entscheidung frei, zwischen sechs und zehn Semestern Studiendauer für die Bachelorstudiengänge zu wählen und auch eigenständig Lehrinhalte zu reduzieren.
Trotz der durch die Krise um die BayernLB angespannten Haushaltslage will Minister Heubisch für die Wissenschaft und die Forschung höhere Gelder einfordern. Nicht ohne Stolz teilte er mit, dass der Freistaat im vergangenen Jahr die meisten Forschungs-gelder von der Europäischen Union bekommen hätte. Dennoch müsse Bayern auch auf Bundesebene gestärkt werden. "Bayern muss in Berlin mit einer starken Stimme vertreten sein, um seine Interessen in der Wissenschaft und der Forschung einbringen zu können, " so Heubisch abschließend.
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„Bildungsausgaben müssen als Werbungskosten anerkannt werdenâ
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Bayerns Wissenschaftsminister Heubisch fordert für Bildung Änderungen im Steuerrecht / „Bildungsausgaben müssen als Werbungskosten anerkannt werden“
Bayerns Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch (FDP) macht sich für eine Änderung des Steuerrechts zu Gunsten der Bildung stark. „Jemand der studiert, investiert in seine Zukunft. Er verbessert dadurch seine zukünftigen Arbeitsplatzchancen. Deshalb ist es gar keine Frage, dass es sich bei Ausgaben, die im Rahmen eines Studiums entstehen, um Werbungskosten handelt. Das muss der Staat anerkennen.“ Bisher ist es so, dass Aufwendungen im Rahmen eines Studiums lediglich als Sonderausgaben geltend gemacht werden können. Da die meisten Studierenden aber während des Studiums gar kein oder nur ein geringes Einkommen haben, bringt der Sonderausgabenabzug in der Regel keine Erleichterung. Wenn die Aufwendungen, wie von Heubisch propagiert, als Werbungskosten anerkannt würden, könnten diese auch eine zukünftige Steuerlast mindern. „Mit einer solchen Gesetzesänderung würde der Staat unser geltendes kompliziertes Steuerrecht für Studierende gerechter machen. Unabhängig davon muss das Ziel einer umfassenden Steuerstrukturreform weiterverfolgt werden.
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Pressemitteilung vom 18.02.2010
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Bayerische Hochschuldelegation in Indien
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Bayerische Hochschuldelegation in Indien: Drei Memoranda of Understanding unterzeichnet
Während der Delegationsreise von Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch nach Indien wurden drei „Memoranda of Understanding“ zwischen kooperierenden indischen und bayerischen Hochschuleinrichtungen unterzeichnet. Der Minister besuchte vom 10. bis 15. Februar zusammen mit bayerischen Hochschulpräsidenten Hochschul- und Forschungseinrichtungen in Karnataka und Tamil Nadu und führte dort Gespräche mit den Wissenschaftsministern der beiden indischen Bundesstaaten. Heubisch hob hervor, dass neben die zahlreichen wirtschaftlichen Kontakte nach Indien vermehrt auch enge wissenschaftliche Kontakte treten müssten: „Indien ist wirtschaftlich und wissenschaftlich ein Wachstumsland von größter Bedeutung. Um die Chancen aus dieser Entwicklung für Bayern zu nutzen, brauchen wir enge fachliche Zusammenarbeit, vor allem aber tieferes Verständnis für die jeweils andere Kultur. Deshalb ist unser gemeinsames Ziel, dass mehr bayerische Studierende nach Indien und mehr indische Studierende nach Bayern gehen.“
Mit dem in Bangalore unterzeichneten „Institutional Partnership Agreement“ sind das Bayerisch-Indische Zentrum für Wirtschaft und Hochschulen (BayIND) in Hof und die Bangalore University fortan enge Partner. Das BayIND wird die Bangalore University bei der Suche nach geeigneten Partnerhochschulen in Bayern unterstützen. Zudem soll es Studierenden beider Länder ermöglicht werden, auch ohne festes Austauschprogramm im jeweils anderen Land zu studieren. Dieses gegenseitige Free-Mover-Programm beginnt zunächst mit je zehn Studierenden aus Bayern und Karnataka. Das Memorandum basiert auf dem „Agreement of Partnership“, das bereits 2007 zwischen dem Freistaat Bayern und dem Bundesstaat Karnataka geschlossen wurde.
Die PSG Institutions Coimbatore und die Hochschule für Angewandte Wissenschaften – Fachhochschule Hof haben in Chennai ein zukunftsweisendes Modell für die gemeinsame Ausbildung von Studierenden in Indien und Bayern offiziell vereinbart. Das gemeinsame deutsch-indische Masterprogramm (German-Indian Management Studies) umfasst die Ausbildung von Nachwuchskräften verschiedenster Disziplinen von Maschinenbau über Informatik bis hin zu Mediendesign. Die Studierenden durchlaufen dabei in zwei Jahren neben dem fachlichen Masterprogramm eine interkulturelle Zusatzausbildung, die auf deutsch-indische Geschäftsbeziehungen abgestimmt ist. Zudem werden alle Studierenden ein Semester an einer indischen Partnerhochschule verbringen. Das Studium in deutsch-indischen Studentengruppen erfolgt vollständig in englischer Sprache und schließt mit einem Master der Hochschule in Hof ab.
Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und das Indian Institute of Technology Madras (IIT) weiteten in einem weiteren Memorandum of Understanding ihre Zusammenarbeit aus. Die bisher bestehenden Austauschprogramme für Studierende bestimmter Fachrichtungen wurden auf Studierende aller Fachrichtungen beider Hochschulen ausgeweitet.
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Pressemitteilung vom 16.02.2010
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