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  • Heubisch: „Partnerschaften mit wissenschaftlichen Exzellenzregionen gezielt ausbauen“

    Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch wird vom 10. bis zum 15. Februar zusammen mit einer Delegation bayerischer Hochschulpräsidenten nach Indien reisen und dort Hochschul- und Forschungseinrichtungen in Bangalore und Chennai besuchen. Zur Reise sagte Heubisch: „Bayern muss gezielt strategische Partnerschaften mit wissenschaftlichen Exzellenzregionen aufbauen und pflegen. Nur so können wir die immer stärker werdende internationale Verflechtung der Wissenschaft für Bayern bestmöglich nutzen. In Indien sind insbesondere die Bundesstaaten Karnataka und Tamil Nadu solche Exzellenzregionen. Unser gemeinsames Anliegen mit unseren indischen Partnern ist es, den Austausch in den Bereichen Wissenschaft und Forschung intensiv voranzutreiben.“
    Der Besuch führt die Delegation in Einrichtungen im Hightech-Bereich wie das Indian Institute of Technology Hyderabad, das Indian Institute of Science und das Indian Institute of Technology Madras sowie eine der führenden Wirtschaftshochschulen Indiens, das Indian Institute of Management Bangalore. Dabei sollen mehrere Memoranda of Understanding zwischen bayerischen und indischen Hochschuleinrichtungen unterzeichnet werden. Bei den Hochschulbesuchen werden auch Gespräche mit indischen und deutschen Studierenden stattfinden.
    Darüber hinaus wird Heubisch in Bangalore mit Regierungsvertretern des Bundesstaats Karnataka und in Chennai mit Vertretern der Regierung von Tamil Nadu zusammentreffen. Dabei sollen Möglichkeiten für weitere Kooperationen mit bayerischen Hochschulen in der Forschung, im Studierenden- und Lehrendenaustausch ausgelotet werden. Heubisch: „Durch zunehmend mehr englischsprachige Studienangebote und international ausgerichtete Exzellenzprogramme ist Bayern ein attraktiver Partner. Darüber hinaus besitzen wir mit dem Bayerisch-Indischen Zentrum für Wirtschaft und Hochschulen (BayIND) eine hervorragende Servicestelle für die Kooperation zwischen bayerischen und indischen Einrichtungen.“ Derzeit bestehen zwischen bayerischen und indischen Hochschulen insgesamt 44 Kooperationsabkommen, davon 11 in Karnataka und 10 in Tamil Nadu.
    Das Bayerisch-Indische Zentrum für Wirtschaft und Hochschulen (BayIND) koordiniert und fördert die Zusammenarbeit zwischen Bayern und Indien. Es dient als Anlaufstelle für alle, die an
    einem Austausch in Lehre und Forschung zwischen Bayern und Indien interessiert sind, zum Beispiel für Hochschulen und Unternehmen, die Kontakte nach Bayern suchen und Netzwerke
    zwischen bayerischen und indischen Wirtschaftsunternehmen, Forschungs- und Technologiezentren knüpfen wollen. Darüber hinaus berät das BayIND bei Fragen zu Stipendien, Praktika
    oder Studienplätze. Nähere Informationen unter http://www.bayind.de/

    Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Pressemitteilung vom 08.02.2010



  • Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch war am Abend Ehrengast beim Neujahrsempfang des Deggendorfer FDP Kreisverbandes. Dabei lobte Heubisch vor allem die Arbeit der Hochschule Deggendorf.


    Der Wissenschaftsminister war ganz angetan, von den Fortschritten, die die Hochschule seit Jahren macht. Er sagte, Bayern wäre im Bereich der angewandten Wissenschaften führend. Und Deggendorf ein ganz wichtiger Standort. Die Hochschule hier sei ein Erfolgsmodell. Um das auch künftig zu gewährleisten, wird die Zusammenarbeit zwischen dem Wissenschaftsminister und dem Hochschulpräsidenten Reinhard Höpfl weiter vertieft. So werden die beiden zusammen in dieser Woche eine Indien-Reise antreten, um sich dort ein Bild der Lehr- und Studienbedingungen zu machen.

    Bericht auf www.kanal8.de, 08.02.2010



  • Bayern will Qualitätsinitiative für die Lehre / Heubisch diskutiert mit Studierenden und Hochschulvertretern über gute Lehre im Zeichen von Bologna


    Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch betonte heute auf dem Dialogforum „Gute Lehre im Zeichen von Bologna“: „Die bayerischen Hochschulen haben bereits wichtige Schritte unternommen, um Probleme bei der Umsetzung des Bologna-Prozesses zu lösen. So werden in vielen Bachelorstudiengängen Prüfungen reduziert, Lehrinhalte überprüft und die Anerkennungspraxis zwischen den Hochschulen flexibler gestaltet. Mit organisatorischen Verbesserungen alleine ist es aber nicht getan. Für eine bessere Lehre brauchen die Hochschulen auch zusätzliches Geld. Bayern wird sich deshalb im Bund für eine Qualitätsinitiative in der Lehre einsetzen.“ Heubisch beruft sich dabei auf positive Signale des Bundes, der ausdrücklich seine Bereitschaft erklärt habe, die Länder bei zusätzlichen Aufwendungen in der Hochschulpolitik zu unterstützen. „Was wir jetzt brauchen, sind schnelle und intensive Gespräche, wie diese Qualitätsinitiative gestaltet und finanziert werden soll. Ein denkbarer Weg wäre, den Anteil der Länder an der Umsatzsteuer zu erhöhen. Die so gewonnenen neuen finanziellen Spielräume könnten dann für die Finanzierung der Qualitätsinitiative genutzt werden“, so Heubisch weiter.
    Ziel des heutigen Dialogforums an der Hochschule für angewandte Wissenschaften – Fachhochschule München war es, Studierende, Hochschulvertreter und Experten zusammenzubringen, um Verbesserungspotentiale rund um die Bologna-Reform auszuloten. Wissenschaftsminister Heubisch betonte: „Wir brauchen keine Grundsatzdiskussion über die Ziele der Reform, denn diese sind unverändert richtig. Vielmehr geht es darum, der Reform zum Erfolg zu verhelfen, mit allen Beteiligten, durch jede und jeden in seinem Verantwortungsbereich. Wir müssen bei den Umsetzungsproblemen genau hinschauen, um dann konkrete Lösungen zu entwickeln.“

    Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Pressemitteilung vom 05.02.2010



  • Der Freistaat Bayern und das Goethe-Institut werden in Zukunft stärker zusammenarbeiten. Vertreter des Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst, des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus und des Goethe-Instituts unterzeichneten am 5. Februar in München einen entsprechenden Kooperationsvertrag.
    Der Amtschef des Kunstministeriums, Ministerialdirektor Friedrich Wilhelm Rothenpieler, begrüßt die Kooperation: „Von dieser Vereinbarung können beide Seiten nur profitieren. Das gebündelte Know-how der Partner stärkt das gemeinsame Anliegen, bayerische und deutsche Kultur über die Grenzen Deutschlands hinaus zu vermitteln. Wir dürfen gespannt sein auf die kommenden gemeinsamen Projekte.“ Ministerialdirigent Josef Kufner vom Kultusministerium ergänzte: „Es ist wichtig, über den Tellerrand zu blicken. Eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Goethe-Institut und Freistaat Bayern wird dabei helfen, diesen Blick zu stärken und dadurch kulturelle Brücken bauen - auch, weil das Goethe-Institut mit der Partnerschulinitiative des Auswärtigen Amts ‚PASCH’ Schulkooperationen in besonderer Weise in den Mittelpunkt stellt.“
    Hans-Georg Knopp, Generalsekretär des Goethe-Instituts sagte: „Das Goethe-Institut mit seinem weltweiten Netzwerk arbeitet nicht nur im Ausland, sondern auch in Deutschland sehr eng mit seinen Partnern zusammen. Ich freue mich, dass durch die Kooperation mit dem Freistaat Bayern unsere bisherige Vernetzung mit bayerischen Kultur- und Bildungseinrichtungen stärker gebündelt und die Zusammenarbeit auf eine neue Ebene gehoben werden kann.“
    Durch regelmäßige Treffen zwischen den Vertretern des Freistaates Bayern und des Goethe-Instituts sollen der Gedanken- und Erfahrungsaustausch verbessert und Partnerstrukturen gemeinsam genutzt werden. Die bewährten Formen der Zusammenarbeit, wie etwa Hospitationen von bayerischen Lehrkräften an den Partnerschulen Deutschlands im Ausland, werden durch den Kooperationsvertrag verstärkt. Die neuen Angebote und konkreten Projekte, die gemeinsam entwickelt werden, können an den Instituten im Ausland oder in der Zentrale des Goethe-Instituts in München durchgeführt werden. Darüber hinaus wird das Goethe-Institut den Freistaat Bayern bei der Pflege und dem Ausbau seiner kulturellen Außenbeziehungen unterstützen. Beide Seiten streben auch einen Personalaustausch von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Goethe-Instituts sowie vom Freistaat Bayern getragener Kultur- und Bildungseinrichtungen an. Alle Vorhaben werden von den beteiligten Institutionen gemeinsam begleitet.

    Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Pressemitteilung vom 05.02.2010



  • Theodor Döllinger aus Parsberg hat gestern Abend aus den Händen des Bayerischen Staatsministers für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Wolfgang Heubisch, das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen bekommen.

    Bundestagsabgeordneter Alois Karl und Parsbergs Bürgermeister Josef Bauer waren bei der Feierstunde in München dabei, denn MdB Karl hatte die Vorschlagsempfehlung von Bürgermeister Bauer für diese Ehrung durch den Bundespräsidenten maßgeblich unterstützt.

    „Er hat das Parsberger Burg-Museum zu einem bekannten Vorzeige-Museum gemacht. Theodor Döllinger hat nicht nur ein Heimatmuseum gegründet. Er hat das Parsberger Burg-Museum von Beginn an zu einem Vorzeige-Museum gemacht, das weit über die Grenzen Bayerns hinaus bekannt ist. Es bietet vor allem Schülergruppen wertvolle Lernquellen und mahnt zugleich die jungen Menschen, die Vergangenheit nicht zu vergessen, sondern die richtigen Lehren daraus zu ziehen“, betonte MdB Karl.

    Auf sein Betreiben hin hatte auch Staatsminister Bernd Neumann, der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, im Jahr 2008 das Burg-Museum besucht. Theodor Döllinger war von 1981 bis 2008 als ehrenamtlicher Museumsleiter für die Entwicklung des Burg-Museums Parsberg verantwortlich und investierte nahezu seine gesamte Freizeit in diese Aufgabe.

    „Von Anfang an war es Ihnen ein Grundanliegen, ein an wissenschaftlichen Kriterien ausgerichtetes Museum aufzubauen“, hob Staatsminister Wolfgang Heubisch in seiner Laudatio hervor. „Sie zeigten hierbei neben großem geistigen Können auch ausgesprochen praktische Fähigkeiten.“ Fachlich begleitet wurde Theodor Döllinger durch die Landesstelle Nichtstaatliche Museen am Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege. Er habe die Gabe besessen, Ideen zu entwickeln und konzeptionell umzusetzen - und ersparte der Stadt Parsberg durch seinen Ideenreichtum und seine Überzeugungskraft große finanzielle Ausgaben. Döllingers unermüdlicher Sammeltätigkeit verdankt die Kommune große Kulturwerte vor allem aus der Region. „Ihr profundes historisches Wissen als ehemaliger Geschichts­lehrer haben Sie insbesondere in die zeitgeschichtliche Abteilung des Museums eingebracht“, berichtete Heubisch.

    Ein besonderes Anliegen sei Theodor Döllinger die Aufbereitung und Darstellung aller für den Nationalsozialismus relevanten Themen. „Sie haben sich damit einen Namen in der Stadt und weit darüber hinaus gemacht.“ Zum Wohle des Museums wirkte sich auch die effektive und ergänzende Zusammenarbeit mit dem Förderverein Burg-Museum aus. So entstand ein pädagogisch und didaktisch sehr anspruchsvolles Museum, das ohne Döllingers unermüdliches und tatkräftiges Engagement nicht in dieser Form und in diesem Ausmaß hätte realisiert werden können. „Durch Ihr ehrenamtliches Engagement im kulturellen Bereich haben Sie sich große Verdienste um das Allgemeinwohl erworben“, lobte Staatsminister Heubisch bei der Ordensverleihung.

    Quelle: www.neumarkt-tv.de, 03.02.2010



  • Als erste bayerische Universität wurde die Universität Bayreuth durch die Akkreditierungsagentur ACQUIN (Akkreditierungs-, Certifizierungs- und Qualitätssicherungs-Institut) zur Systemakkreditierung zugelassen. „Die Universität Bayreuth ist damit unter den ersten deutschen Hochschulen, die sich einer umfassenden Prüfung ihres internen Qualitätssicherungssystems unterziehen – das ist ein wichtiger Schritt für die Verbesserung der Lehre im Kontext des Bologna-Prozesses“, begrüßt Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch die Initiative der Hochschule. „Wir nehmen die Qualitätssicherung an den bayerischen Hochschulen sehr ernst. Alle Zielvereinbarungen des Wissenschaftsministeriums mit den bayerischen Universitäten und Fachhochschulen enthalten konkrete Planungen zu diesem Thema.“ Die Aktivitäten der Hochschulen würden seitens des Wissenschaftsministeriums positiv begleitet. So habe man der Universität Bayreuth im Rahmen der Zielvereinbarung Mittel zur Vorbereitung und Durchführung des nun angelaufenen Akkreditierungsverfahrens zur Verfügung gestellt.
    Die Universität Bayreuth war bereits an dem Pilotprojekt „Prozessqualität für Studium und Lehre - Konzeption und Implementierung eines Verfahrens der Prozessakkreditierung" beteiligt, das in Anbindung an das „Projekt Qualitätssicherung" der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) durchgeführt wurde. Weitere Partner des durch das Bundesforschungsministerium (BMBF) finanzierten Projekts waren die Universität Bremen, die Fachhochschulen Erfurt und Münster sowie die Akkreditierungsagentur AQUIN.
    Im Unterschied zur derzeit gängigen Programmakkreditierung, in der die Bachelor- und Masterstudiengänge einer Hochschule begutachtet werden, ist Gegenstand der Systemakkreditierung das interne Qualitätssicherungssystem einer Hochschule. Im Zuge des Verfahrens werden alle für Studium und Lehre relevanten Strukturen und Prozesse daraufhin überprüft, ob sie das Erreichen der Qualifikationsziele und qualitätvolle Studiengänge gewährleisten. Die Akkreditierung eines internen Qualitätssicherungssystems hat zur Folge, dass alle Studiengänge, die das Qualitätssicherungssystem durchlaufen haben, für einen Zeitraum von sechs Jahren akkreditiert sind. Nähere Informationen zum deutschen Akkreditierungssystem unter http://www.akkreditierungsrat.de/index.php?id=23&L=%271

    Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Pressemitteilung vom 04.02.2010



  • Am Samstag, 27. Februar, nimmt Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch ab 10:00 Uhr an der 54. Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose & Hämostaseforschung teil.

    Ort: Nürnberg, CCN Ost, Messezentrum



  • Am Dienstag, 23. Februar, spricht Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch bei der Johanniter-Hilfsgemeinschaft München zum Thema: "Verantwortung übernehmen - Ein Leitbild für Politik und Gesellschaft". Beginn ist um 19:00 Uhr; Ort: Münchner Rück, Giselastraße 21, München



  • Minister Heubisch übernimmt die Schirmherrschaft für das Kinderkonzert mit dem Henschel Quartett. Konzertauftakt ist am 23. Februar um 16:00 Uhr in der Akademie der Schönen Künste.



  • Am Montag, 22. Februar, nimmt Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch als Festredner bei dem Peutinger Collegium teil. Der Minister spricht zur "Liberalen Wissenschaftspolitik in Bayern".

    Beginn ist um 18:30 Uhr. Ort: Hotel Bayerischer Hof, München



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