Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch gibt Bau eines neuen Gebäudes für die Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg frei: „Deutliche Verbesserung der Studien- und Lehrbedingungen und wichtiges Signal für die Zukunft der Hochschule“
Grünes Licht für ein rund 10 Millionen Euro teures Neubauvorhaben an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg hat Bayerns Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch gegeben. Wie der Minister mitteilte, soll der Neubau ermöglichen, auch die Studierenden der Kunstpädagogik auf dem Stammgelände in Nürnberg auszubilden. Derzeit findet die Ausbildung der Kunstpädagogen in einer Außenstelle in Lauf statt. Heubisch: „Durch den Neubau und die Zusammenführung der bisherigen Standorte ist eine deutliche Verbesserung der Studien- und Lehrbedingungen an der Akademie Nürnberg zu erwarten.“ Gerade im Zuge der anstehenden Feierlichkeiten zum 350-jährigen Bestehen der Akademie Nürnberg sei das Bauvorhaben ein wichtiges Signal für die Zukunft der Hochschule.
Die Errichtung des Neubaus entlang der Bingstraße ist der erste Bauabschnitt einer aus zwei Abschnitten bestehenden Baumaßnahme. Der Neubau soll Flächen in der Größenordnung von 1.750 qm für die Ausbildung der Kunstpädagogen und weitere Unterrichts- und Arbeitsräume schaffen, wie etwa für großformatiges Arbeiten und für Theorieangebote des Lehrstuhls für Kunstgeschichte. Die Kosten belaufen sich auf 9,8 Mio. Euro. Der 2. Bauabschnitt soll die Sanierung des in den 50er Jahren errichteten, denkmalgeschützten Gebäudebestandes von Sep Ruf beinhalten und ist einer späteren, gesonderten Behandlung vorbehalten.
Die Akademie Nürnberg feiert als älteste Kunstakademie im deutschsprachigen Raum im Jahr 2012 ihr 350-jähriges Bestehen. Sie bildet derzeit rund 300 Studierende in den Klassen für Freie Kunst, Malerei, Bildende Kunst, Bildhauerei, Künstlerische Konzeptionen, Kunsterziehung, Gold- und Silberschmieden sowie Grafik-Design/Visuelle Kommunikation aus. Zudem sind Aufbaustudiengänge für „Architektur und Stadtforschung“ sowie für „Kunst und öffentlicher Raum“ eingerichtet. Weitere Informationen sind im Internet unter http://www.adbk-nuernberg.de/ abrufbar.
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Pressemitteilung vom 23.07.2010



